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Bahnwahn

Von Sartre behaupten böse Federn, er sei neidisch auf die großen Lyriker gewesen, die es vermochten, die Quintessenz auf wenige prägnante Zeilen zu komprimieren (heutzutage: zippen). Darauf hin habe er den Essay “Was ist Literatur?” verfaßt, in dem er andeutet: alles, außer Lyrik. Ist der Gattungsbegriff “Lyrik” tatsächlich gekoppelt an die Vorstellung kurzer, präziser Schritte? Trakl, Hölderlin, T.S.Elliot…sahen das erkennbar nicht so. Auch folgende Nostalgie aus dem Zeitalter der Nadeldrucker und Floppy-Disks ist nicht nur Momentaufnahme einer Bahnfahrt über die Reinbrücke bei Nacht…

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